Sonntag, 27. Mai 2012

I don't speak human


Deep within the shadows, I'm the hungry wolf you fear
But I can see that you're the only evil creature here
Before you came we lived in peace but you brought us death
I sing my pain up to the moon but it's a waste of breath.

Because I don't speak human

You can't understand a word I'm saying
I don't speak human
You can't understand a word I'm saying

Upon a wing, a flying thing, to you I seem so small

But I look down on what you've done, my raven's eye sees all
You people like a cancer grow, destroying all you see
and 7 billion mutant monkeys, won't listen to me

Because I don't speak human...

You can't understand a word I'm saying
I don't speak human
You can't understand a word I'm saying

I won't run this human race, your war is not for me

I hear the voices from the wild, they thought me how to see
It's us who are the strangers here and we don't own the land
My words they fall upon deaf ears, cause no-one understands

Because I don't speak human

You can't understand a word I'm saying
I don't speak human
You can't understand a word I'm saying

Now you tell me that i'm wrong and animals don't feel

you say the earth is not alive and only we are real
You try to tell me to behave, that I must act like you
But I just stick my fingers in my ears and say ''Fuck you!''

'Cause I don't speak human!

I can't understand a word you're saying!
Because I don't speak human
I can't understand a word you're saying.
I don't speak human
I can't understand a word you're saying.
Because I don't speak human
I can't understand a word you're saying
I don't speak human
I can't understand a word you're saying.

Omnia - I don't speak human

Einer der wahrsten Texte, die ich kenne.

Freitag, 25. Mai 2012

Panierter Räuchertofu mit Orangen-Senf-Dip

Absolut lecker und auch für Omnivore überzeugend. Noch dazu ist das Gericht ganz einfach herzustellen. Ihr braucht nur in Scheiben geschnittenen Räuchertofu (etwa 5 mm dick) und Mehl. Ich habe eine Mischung aus Dinkel- und Braunhirsemehl verwendet, man kann aber auch Maismehl oder anderes nehmen und Semmelbrösel untermischen. Was halt gerade rumsteht (:

Übertreibt es nicht mit dem Mehl, sonst müsst ihr zu viel wegschmeißen. Ein paar Esslöffel in einem Suppenteller genügen völlig. Je nachdem wie trocken der Tofu ist, müsst ihr in eventuell mit ein wenig Öl bepinseln. Öl in einer Pfanne erhitzen, soviel, dass der Boden bedeckt ist. Den Tofu in dem Mehl wälzen und in die Pfanne legen (vorsicht, Spritzgefahr!). Ein paar Minuten von beiden Seiten brutzeln lassen, dann zum Abtropfen auf Küchenpapier legen.

Mit Salat serviert ein leckeres Sommeressen. Besonders gut passt süßes Salatdressing dazu, oder ihr macht noch einen Dip. Hierzu finden sich viele leckere Rezepte im Internet, zum Beispiel für Orangen-Senf-Dip: eine Orange filetieren und mit 2 EL Senf pürrieren. Mit braunem Zucker und Salz abschmecken. Jamjam ^^

Sonntag, 20. Mai 2012

À bicyclette...

Eine tolle Veganerin bin ich... hab gestern und heut ein wenig die Gegend mit dem Fahhrad erkundet, wobei etwa drei kleine Fliegen in meinem Auge verendet sind. Und eine hab ich verschluckt -.- Trotzdem waren es zwei schöne kleine Touren. Wenn es nicht zu hügelig ist fahre ich auch sehr gerne Fahrrad, ich krieg nur die Krätze wenn es andauernd auf und ab geht. Hab einfach zu wenig Kondition. Hier lässte es sich jedenfalls sehr gut fahren, man fährt fast immer an irgendeinem Fluss entlang und es gibt viel zu sehen. Hier ein paar Impressionen.

Ameisenstraße

alte Schleuse

Brücke. Klar.

wunderschöner Fahrradweg - und immer eben ^^

Schwanenfamilie

Fütterung

Diese Schwanenfamilie habe ich einige Minuten beobachtet. Mama und Papa sind immer untergetaucht und haben Algen aus dem Wasser gezogen, kurz geschüttelt und dann ihren sieben (!) Kleinen hingeworfen. Die Küken sind richtig flauschig und ich habe es bereut, mein Teleobjektiv nicht dabei gehabt zu haben. Das Schwanenpaar aus "unserem" Fluss hat dieses Jahr leider keinen Nachwuchs, ein Nachbar meinte, die Eier seien vom Fuchs geholt worden... Die armen. Ich hoffe, nächstes Jahr ereilt sie auch so ein Kindersegen (:

Listen to: Yves Montand: À bicyclette

(Bilder per Klick vergrößern, dann werden sie scharf ^^)

Samstag, 19. Mai 2012

Vegan Cupcakes take over the World

Zu meinem Geburtstag Anfang April habe ich neben den gewünschten Cup-Messbechern auch einen Büchergutschein bekommen. Natürlich war sofort klar, was da in meinem Bücherregal landen würde!


Ich musste es im Laden bestellen und als ich es dann in der Hand hatte, war ich ziemlich überrascht. Irgendwie hatte ich mit einem großen Buch gerechnet, doch es ist nur etwa 20x20 cm groß. Dennoch ist der Inhalt überwältigend: es finden sich 75 Rezepte für ausgefallene vegane Cupcakes und auf den letzten Seiten gibt es verschiedene Anleitungen für Frostings. Wie bei allen Rezepten gibt es eine Liste mit den benötigten Zutaten, welche auch alle, zumindest auf den ersten Blick beim Durchblättern, problemlos erhältlich sind. Dann gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in gut verständlichem Englisch. Wer Fahrenheit nicht einfach aus dem Stehgreif in Grad Celsius umrechnen kann oder nicht im Besitz der überaus praktischen Cup-Messbecher ist, findet vorne eine Umrechnungstabelle.

Heute habe ich die "Banana Split Cupcakes" (S. 81 f) ausprobiert und bin sehr zufrieden. Manche Worte musste ich zwar nachschlagen, aber so macht das Backen nicht nur Spaß sondern bildet auch *gg* Um ehrlich zu sein hatte ich aber ein kleines Problem mit der Mengenangabe des Mehls. Der Teig war eindeutig zu flüssig und ich habe nochmal Mehl nachgekippt. Das lag aber wahrscheinlich an den Bananen, die ich gemixt habe, anstatt sie nur zu zerdrücken. Wie auch immer, als geübter Bäcker kann man da ohne Schwierigkeiten gegensteuern.

Das Ergebnis hat jedenfalls überzeugt, auch wenn mein Cupcake lange nicht so toll aussieht, wie auf dem Foto im Buch. Aber um erhlich zu sein hatte ich mal wieder keine Lust das Frosting mit einer Spritze aufzutragen, ich klatsche es meistens mit einem Löffel drauf. So gibts weniger zum Abwaschen :-P

Freitag, 18. Mai 2012

Rucola-Pizza mit Nussmus

Es ist meinem kleinen Heimatstädtchen hoch anzurechnen, dass man dort zwei verschiedene Sorten veganen Käse findet und in Freiburg keine einzige. Zumindest konnte ich bisher noch keinen entdecken und der Versand beim Bestellen im Internet ist mir zu teuer. Für die Pizza heute habe ich daher etwas ausprobiert, dass ich  als würdige Käsealternative zu meiner Rezeptesammlung hinzufügen werde: schmeckt lecker (nur leider nicht nach Käse ^^) und kann je nach Vorliebe abgewandelt werden.


Zunächst braucht ihr natürlich einen Pizzateig, logisch. Für das Nussmus für meine kleine Pizza habe ich dann die folgenden Maßeinheiten verwendet, solltet ihr ein ganzes Blech machen wollen müsst ihr die Angaben mindestens verdoppeln.

Zutaten:

50g Cashew-Kerne
50g Sonnenblumenkerne
2 TL Leinsamen
2 EL Olivenöl
gut ein halbes Päckchen Cuisine
Zitronensaft
Salz

Alles in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer pürrieren. Gebt nach und nach soviel Cuisine dazu, bis die Masse zähflüssig ist und sich gut verteilen lässt, aber nicht davon läuft. Mit Zitronensaft und Salz abschmecken.

Das Mus kommt auf den Pizzabelag (bei mir: Tomatenmark, Champignons und Pizzagewürz) und dann für etwa 25 Minuten bei 160 ° C in den Ofen. Die Pizza ist fertig, wenn das Mus leicht gebräunt ist. Die Pizza aus dem Ofen holen und noch mit Rucola belegen. Fertig!

Donnerstag, 17. Mai 2012

Marché aux puces und Hefezopf

Obwohl man es während der letzten Tage nicht erwartet hätte, herrschte heute das perfekte Flohmarktwetter: Sonne, blauer Himmel, aber dennoch kühl. Ich liebe Flohmärkte, doch in Deutschland kann man diese mittlerweile meistens vergessen. Kennt ihr das? Kabelsalat und Elektrogeräte sind kreuz und quer über den Stellplatz verteilt, daneben findet sich ausgelutschtes und schmutziges Spielzeug bzw. oft auch nur Teile davon. Ansonsten gibt es noch haufenweise Babykleidung, die einen aber, wenn man keine Kinder hat, auch eher am Rande interessiert. Das wars dann. 

Heute war auch wieder viel Ramsch und Kitsch dabei, aber im Gegensatz zu den deutschen Flohmärkten hat man auf jedem französischen Flohmarkt sehr gute Chancen, auf echte Schätze zu stoßen: altertümliche Bauerngerätschaften, Milchkannen, Bilder, Toile de Jouy-Geschirr, Karaffen, Werkzeuge, antike Schmuckstücke, Bücher und Möbel. Besonders spannend finde ich alte Fotografien und Postkarten, vor allem, wenn diese mal beschriftet wurden. So gibt es zu jedem Bild eine Geschichte, sofern man diese entziffern kann. 

Bestimmt gibt es Leute, die diese Sachen als Ramsch bezeichnen, aber ich finde, dass solche alten und antiquitären Dinge einen schönen Flohmarkt ausmachen. Ich persönlich würde mir zwar nie einen alten Amboss kaufen, wie mein Vater das heute (bereits zum zweiten Mal) getan hat, aber ich bewundere gerne, was die Leute so aus ihren Kellern und Scheunen ausgraben. 

Zugegriffen habe ich heute bei diesen Sachen:



Postkarten in diesem Stil gefallen mir besonders gut. Dann habe ich noch den Roman "Das Piano" entdeckt, denn obwohl der Flohmarkt in Frankreich stattfand, gab es auch viele deutsche Standbesitzer und Besucher. Den Film dazu kenne ich schon und er zählt zu meinen Lieblingsfilmen. Jetzt bin ich gespannt, ob das Buch da mithalten kann, denn ein Buch ist nicht zwangsläufig besser als der Film, was ich leider eingestehen muss und an vielen Beispielen belegen kann. Außerdem habe ich ein schönes weißes Baumwollkleid gekauft. So eins, bei dem man schon beim bloßen Anschauen Nag Champa in der Nase hat ^^ Kleidung auf dem Flohmarkt zu kaufen finde ich zwar generell riskant, man kann ja auch in den seltensten Fällen probieren (heute hab ichs einfach über die Kleidung gezogen) aber das Kleid war nicht teuer und sollte ich später merken, dass ich es doch nicht anziehe, wird es einfach weiterverkauft (:

Damit wir nicht verhungern habe ich heute morgen noch schnell einen Hefezopf gebacken. Mein Rezept habe ich im Laufe der Zeit aus vielen verschiedenen Rezepten zusammengebastelt und ich mag das Ergebnis so am liebsten:

Zutaten:
(für einen Zopf)

500g Mehl
40g Zucker
eine Prise Salz
1/4 Liter Pflanzenmilch (oder ein Wasser-Milch-Gemisch)
1 Würfel Hefe
50g Margarine
1 EL Sojamehl

Mehl, Zucker und Salz mischen und eine Mulde hineindrücken. Die Milch erwärmen und die Mulde gießen, die Hefe hineinbröckeln und verquirrlen. Die Margarine zerlassen und das Sojamehl einrühren, dann ebenfalls in die Mulde gießen. Alles zu einem fluffigen Teig verkneten und 20 bis 30 Minuten gehen lassen. In drei Teile teilen, flechten und mit Wasser benetzen, dann in den nicht vorgeheizten Ofen schieben und diesen auf 160° Grad einstellen. Der Zopf braucht so noch etwa eine halbe Stunde, er ist fertig wenn er leicht gebräunt ist. Einfach immer mal wieder reinschauen. Besonders lecker noch warm mit Margerine und Marmelade (: Bei Zopf habe ich übrigens die Erfahrung gemacht, dass es nichts ausmacht, wenn der Teig beim flechten ein wenig klebt. Im Gegenteil: so wird der Zopf später schön locker und nicht so staubtrocken. Aber wers so lieber mag gibt einfach Mehl dazu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Bild gibts keins mehr, der Zopf ist schon weg ^^

Montag, 14. Mai 2012

Starke Frauen - Portrait # 3

Es ist mal wieder Zeit für eine starke Frau, daher möchte ich euch heute Amelia Earhart vorstellen. Sie wurde am 24. Juli 1897 in Kansas geboren, war Pilotin, Pazifistin und Frauenrechtlerin. Schon früh zeigte sich, dass Amelia "anders" war und sich nicht so verhielt, wie man es von einem Mädchen erwartete. So sammelte sie zum Beispiel Zeitungsartikel über Frauen, die typische Männerberufe ausübten. Nach der Highschool arbeitete sie als Militärkrankenschwester und Sozialarbeiterin, begann dann ein Medizinstudium, das sie jedoch abbrach. Kurz darauf flog sie zum ersten Mal in einem Flugzeug und fand damit ihre Berufung. Da ihre Eltern sie nicht unterstützten arbeitete sie 28 verschiedenen Jobs um schließlich 1921 ihre erste Flugstunde nehmen zu können. Kurze Zeit später kaufte sie sich ihr erstes Flugzeug, mit dem sie kurz darauf den Höhenweltrekord für Frauen aufstellte (4300 m). Nach der Scheidung ihrer Eltern zog sie mit ihrer Mutter an die Ostküste der Vereinigten Staaten und tauschte ihrer Mutter zur liebe ihr Flugzeug gegen ein Auto und arbeitete als Lehrerin und später wieder als Sozialarbeiterin. 

Im Juni 1928 überquerte sie als erste Frau den Atlantik und gelangte damit zu internationaler Bekanntheit. Sie wurde zur "Frau des Jahres" - dass sie auf dem Flug nur Passagierin und nicht Pilotin gewesen war, schien niemanden zu stören, außer sie selbst. Daher nutzte sie ihren plötzlichen Ruhm und die Einladungen zu Vorträgen und Empfängen dazu, die "Frauen aus dem Käfig ihres Geschlechts herauszuholen". Ihr war wichtig, dass an Frauen keine anderen Maßstäbe angelegt wurden als an Männer. 

1929 gründet sie mit vier anderen bekannten Pilotinnen den Club der Ninety Nines um junge Frauen zum Fliegen zu ermutigen und deren Stellung in der Männerdomäne zu stärken. 1931 heiratete sie schließlich den Verleger George Putnam, den sie bei einem Interwiev zu ihrem Transatlantikflug kennengelernt hatte und der sie seither finanziell unterstützt hatte. Er hatte ihr schon mehrmals Anträge gemacht, doch sie sträubte sich lange dagegen da sie fürchtete, eine Ehe könnte sie einschränken. Auch wollte sie keine Kinder und so vereinbarten beide vertraglich eine offene Ehe. 

1932 wagte sie schließlich ihren ersten Transatlantikflug als Pilotin. Ihr Ziel war Paris, gelandet ist sie aber wegen schlechten Wetters und technischer Probleme in Nordirland. Für diesen Flug wurde ihr die Goldmedaille der National Geographic Society sowie das Distinguished Flying Cross verliehen. Bisher war man immer der Meinung gewesen, dass Frauen physisch und psychisch nicht in der Lage seien zu fliegen und Amelia nutzte ihre wachsende Popularität dazu, sich gegen die traditionale Rollenverteilung nach Geschlecht auszusprechen. In den Folgejahren stellte sie mehrere Rekorde auf.

Nach einem dramatischen Fehlstart startete sie am 21. Mai 1937, kurz vor ihrem 40. Geburtstag zu ihrem letzten Flug, bei dem sie die Erde umrunden wollte. Aus Wettergründen flog sie entgegen der geplanten Route, so dass der Pazifik schließlich den letzten Abschnitt ihrer Reise darstellte. Am 2. Juli ging sie in Lae, Neuguinea, in die Luft und flog die Howlandinsel an, eine kleine Insel mit einer Größe von 1,84 km², zu der der Sprit gerade so reichen würde. Earhart wollte sie mittels Funksprüchen orten, zu diesem Zweck wartete dort ein Schiff, das die Funksprüche wie geplant beantwortete. Earhart gab jedoch mehrmals an, keine Signale zu empfangen. Als sie dann schließlich doch welche empfing kam es zu Schwierigkeiten bei der Peilung. Schließlich riss der Kontakt ab. Das Flugzeug kam nie auf der Insel an, konnte aber auch nach mehreren großangelegten Suchaktionen nicht gefunden werden. 

Zum Unglück kam es vermutlich durch eine Verkettung unglücklicher Umstände. Zum einen war die Insel damals falsch kartiert gewesen und war 10 km westlich ihrer tatsächlichen Lage verzeichnet. Zum anderen hat ihr an Bord befindlicher Navigator Fred Noonan die Flugzeugposition wohl fehlerhaft berechnet. Hinzu kamen bewölkter Himmel und Probleme bei der Abstimmung der Peilungsgeräte. 

Amelia Earhart wurde am 5. Januar 1939 für tot erklärt. Auf der Howardinsel wurde ihr zu Ehren der Leuchtturm Amelia Earhart Light errichtet. Da weder ihre Leiche, noch die von Noonan oder das Wrack des Flugzeuges jemals gefunden wurden, entstanden verschiedene Hypothesen, nach denen Earthart überlebte und schließlich auf einer einsamen Insel starb oder aber gerettet wurde und unter fremder Identität weiterlebte. Wer weiß?

Amelias Leben bzw. ihre Person war mehrmals Thema in Verfilmungen, zuletzt in einer Biografie mit Hilary Swank und Richard Gere. Auch in Liedern fand sie mehrmals Erwähnung. Außerdem erschienen mehrere Bücher zu ihrem Leben und Wirken. (Quelle: wikipedia)

Sie ist eine Persönlichkeit, die mich sehr beeindruckt und inspiriert. 

Mittwoch, 9. Mai 2012

Musikalischer Mittwoch oder "Song for Mom"


Wär hätte es nach der letzten Woche erwartet - in Runde 15 bei Katies musikalischem Mittwoch geht es heute um die lieben Muttis. Mit meiner Mom verbinde ich (natürlich) eine ganze Reihe von Kinderliedern, die sie mir schon als Baby vorgesungen hat. Vor allem "Winde wehn, Schiffe gehn", ein wunderschönes Volkslied, bei dem ich immer ihre Stimme im Kopf hab. 

Vor ein paar Jahren ist bei mir die Gilmore-Girls-Manie augebrochen, hab mir die DVDs ausgeliehen und in wenigen Wochen durchgeschaut. Ich schaue nicht viele Serien. vor allem keine, die aktuell laufen. Aber die Gilmore Girls sind einfach genial. Liebelvoll gemacht, kein bisschen stumpfsinnig, lustig und aus dem Leben gegriffen. Jedenfalls hab ich meine Mom total damit angesteckt und schließlich hat sie sich sogar diese große Box mit allen Folgen gekauft. Praktisch ^^

Vorauf ich hinauswill ist der Titelsong der Serie. "Where you lead I will follow" passt ja sehr gut zu Müttern und Töchtern. Denn welche Tochter entdeckt nicht später die ein oder andere Eigenschaft der eigenen Mutter an sich? 


I love you, Mommy ♥

Sonntag, 6. Mai 2012

Wahlsieg und Hoffnung

François Hollande ist neuer Präsident Frankreichs. Ein kleiner Hoffnungsschimmer im Kampf gegen Fessenheim und andere AKWs Frankreichs, dem größten Atomstromproduzenten Europas. 

wikipedia.org

Freitag, 4. Mai 2012

Willkommen im Garten

Schon als ich das erste mal hier war, damals nur zu Besuch, habe ich mich in das Haus meines Vaters und vor allem den Garten verliebt. Man rechnet garnicht damit, was noch alles kommt, wenn man im Hof steht und auf die riesige dunkle Scheune blickt. Aber dahinter eröffnet sich ein kleines Paradies. Der riesige Kirschbaum wird bald wieder Früchte tragen, die kleinen neu gesetzten Apfel-, Pflaumen- und Mirabellenbäumchen brauchen noch ein paar Jahre. Überall blühen schöne Blumen und die Kartoffeln wachsen uns bald über den Kopf, wenn sie so weitermachen. Und auch für Tiere ist es ein schöner Ort. Nicht unbedingt für die Enten, die immer versuchen, im Gebüsch neben dem Bootssteg ihr Nest zu bauen, aber immer wieder von den Hunden verjagt werden. Dafür haben wir aber mehrere Hummelhotels, ein Spatzenreihenhaus und zwei Fledermauskästen.

Die Hummelhotels sind um diese Jahreszeit fast ausgebucht. Eins besteht aus übereinandergeschichteten und zusammengebundenen Bambusröhren, die anderen drei sind Holzblöcke, in die wir Löcher gebohrt haben. Anfangs herrscht reger Betrieb - die Hummeln fliegen in die Löcher, legen ihre Eier ab und verkleben den Eingang mit einer Masse, die hart wie Zement wird. Die Eier "überwintern" dort sicher und im Frühjahr schlüpfen die Hummeln. Eine schöne und sinnvolle Idee, so ein Hummelhotel, und ganz einfach zu bauen. Eine mit Bildern dokumentierte Anleitung für ein Luxushotel habe ich bei wunderweib gefunden - hier gibts für die jungen Hummeln gleich noch einen Festtagsschmaus ^^


Dann haben wir noch ein Spatzenreihenhaus, bewohnbar für drei Spatzenfamilien. Es hängt sehr hoch, so haben die Spatzen einen schönen Überblick über den Garten und den Fluss. Ich hoffe, sie nehmen es an. Zumindest ihre Ruhe hätten sie da hinten - den Hof vorne hat eine Schwalbenkollonie beschlagnahmt und da die gerade aus Afrika zurückkommt, haben die sich sehr viel zu erzählen -.-

Zu guter letzt möchte ich euch noch unser Fledermaushaus zeigen. Ich habe noch nie gehört, dass es so etwas gibt, aber man lernt ja zum Glück nie aus. Ein Nachbar hat die Häuschen gebaut und verteilt sie jetzt in der Nachbarschaft. Da Fledermäuse meist in Felsspalten schlafen, ist das Haus, das aussieht wie ein Briefkasten, unten einen Spalt breit offen. Innendrin befinden sich Rillen im Holz, zum festhalten. Es muss hoch genug hängen und sollte nicht von Bäumen "verstellt" sein, weil die Fledermäuse genug Platz für ihren Anflug brauchen. Ich spickle schon immer von unten rein, vielleicht hängt ja mal ein Füßchen raus das beweist, dass das Haus bewohnt ist (:

wenn man das Bild vergrößert sieht man die liebevoll eingebrannten Fledermausfiguren
 Mit diesen kleinen Dingen kann man seinen Garten nicht nur menschen- sondern auch noch tierfreundlich gestalten. Vielleicht habt ihr ja auch Platz für das ein oder andere Hummelhotel? ;-)